Albessen

Albessen

Die Gemeinde Albessen liegt etwa fünf Kilometer südwestlich von der Kreisstadt Kusel entfernt. Sie nahm zunächst nur den Raum innerhalb des Tälchens ein, hat sich im Laufe der Jahrhunderte jedoch etwas ausgedehnt. Die gesamte Landschaft rund um den Ort hat eine bewegte Geschichte der Formung und Gestaltung hinter sich. In weitem Umkreis war das Land vor rund 300 Millionen Jahren von einem Sumpfmoorwald bewachsen, von dem noch heute die zahlreichen Steinkohle- und Schieferlager zeugen. Da man unter den Fossilien auch versteinerte Fische und Wassertiere entdeckt hat, muß der riesige Sumpf später von einem Meer überflutet worden sein. Man nennt diesen Abschnitt der Erdgeschichte die Zeit des Karbon oder einfach die Steinkohlenzeit, in der unsere Mittelgebirge abgekuppt wurden. Sie sind die Überreste der damals aufgefalteten, schroffen Gebirgszüge. Ganze Landstriche wurden durch Magmaausbrüche während des Karbons verschüttet.


 

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Weitere Informationen über Albessen, wie die Chronik des Ortes,
bekommt Ihr auch dort oder vom Bürgermeister von Albessen.

Tipp!
Redaktion kml

Luftaufnahme von Albessen Freigabe-Nr. BEZ-Reg. Mainz 20375-8



Auswanderer in die neue Welt Foto aus dem Jahr 1926. Rückkehr eines Albesser Bürgers. Foto Lothar Letscher.



Das Gebiet des heutigen Nordpfälzer Berglandes war in den folgenden Jahrmillionen Schauplatz erheblicher vulkanischer Tätigkeit. Zur Zeit des Perm, also vor rund 200 Millionen Jahren, zeichneten sich große geologische Veränderungen ab. „Durch Bewegungen in der Erdrinde wurden die Schichten des Karbons und des Rotliegenden in einzelne Schollen zerstückelt. Dadurch entstanden Kanäle und Klüfte, auf denen glutflüssige Laven aus dem Erdinnern aufstiegen und sich als Intrusivgesteine verfestigten. Die Melaphyre, die heute in der Kuseler Gegend auftreten, sind Zeugen dieser Tätigkeit. Das Melaphyrgestein ist teilweise auch im Bereich der Albesser Gemarkung zu finden.

Der heutige geologische Aufbau des gesamten Nordpfälzer Berglandes ist geprägt von der Auffaltung eines während des Karbons entstandenen Gebirges, die etwa 240 Millionen Jahre zurückliegt. Mit jeder Auffaltung ging an anderer Stelle eine Absenkung einher. Unsere Gegend war Teil einer solchen Senke. Zwischen dem Hunsrück und einem südlicher gelegenen Bergzug entstand durch Bewegungen in der Erdkruste eine Innengebirgs-Senke. Das heutige Saar/Nahe-Becken ist eine solche Rücktiefe des Rheinischen Schiefergebirges, in der sich der Verwitterungs-Schutt der gesamten Umgebung sammelte. Mit ihrer Entstehung beginnt die eigentliche Erdgeschichte der Pfalz.