Altenglan

Altenglan

Abfahrtsort der Draisinen - Tour!

Altenglan, am nordlichen Ende des Remigiusberges, an der Einmündung des Kusel- und Reichenbaches in den Glan liegend, hat sich zu einem Mittelpunkt des Glantales entwickelt.

Aus dieser verkehrsgünstigen Lage konnte Altenglan nicht immer einen Vorteil ziehen.
Bis in das 19. Jahrhundert hinein teilte der Ort das Schicksal aller Siedlungen rundum.
Es lebte von den Kräften des Bodens und war ein bäuerlich bestimmtes kleines Dorf.

Den größten Aufschwung verdankt es dem in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts in Gang gekommenen Abbau von Hart-und Sandsteinen.
Die Bahnlinie Kusel— Landstuhl — eröffnet 1868 — konnte zur Erschließung des Hartsteinvorkommens in Rammmelsbach keinen anderen Weg als den über Altenglan nehmen und es war somit Mittelpunkt eines beachtlichen Steinversandes geworden.

Es nahm lange Zeit im Güterverkehr hinter den großen pfälzischen Städten einen hervorragenden Platz ein.

Ganz anderen Umständen verdankte die 1904 dem Verkehr übergebene Glantalbahn ihre Entstehung.
Maßgebend für ihren Bau war die Wegsamkeit des Tales und damit ihre strategische Bedeutung.
Leider hat sich die Bundesbahn auf dieser Strecke - zunächst mit dem Personenverkehr - wieder zurückgezogen.
In dieser Zeit begann das Dort über den engen Ortskern hinauszuwachsen.
Es folgten dem Zug die strahlenförmig in das Glantal und in d;e Seitentäler eindringenden Straßen.
Besonders stark war nach dem Bau der Bahnen, der Drang, sich in der Nähe des Bahnhofes niederzulassen.
Diese verkehrsgünstige Lage und die Ansiedlung mehrerer Industriebetriebe nach dem Zweiten Weltkrieg haben sich wirtschaftlich wie auch auf die Bevölkerungsentwicklung Wattelebrunnen“ im Ortsteil Mühlbach günstig ausgewirkt.
Im Zuge der Verwaltungsreform wurde Altenglan im Jahre 1969 mit den früher selbstständigen Gemeinden Mühlbach und Patersbach zu einer Gemeinde zusammengelegt mit jetzt ca. 3300 Einwohnern.

Auf Grund seiner zentralörtlichen Bedeutung wurde es bei der Bildung der Verbandsgemeinden im Jahre 1972 Sitz der Verwaltung einer Verbandsgemeinde.

An überörtlichen Einrichtungen sind vorhanden eine Regionale Schule sowie ein beheiztes, modernes Sport- und Freizeitbad.

Außerdem ist Altenglan anerkannte Frendenverkehrsgemeinde.

Prospekt- und Informationsmaterial kann angefordert werden bei der
Verbandsgemeindeverwaltung Altenglan, 66885 Altenglan, Schulstr.3-7,
Telefon 06381-4209-0



 

Etwas kalt im Winter - aber schön ist es hier! 'Sagt das Schaf und lebt gerne in Altenglan' Foto: Redaktion



Altenglan hat nette Mitbewohner! - gell 



Verbandsgemeinde Altenglan




mit den anerkannten Fremdenverkehrsorten Altenglan, Bedesbach und Ulmet und den Ortsgemeinden Bosenbach, Elzweiler, Erdesbach, Föckelberg, Horschbach, Neunkirchen am Potzberg, Niederstaufenbach, Oberstaufenbach, Rammelsbach, Rathsweiler, Rutsweiler am Glan und Welchweiler (zusammen rund 11.000 Einwohner) liegt im Herzen des "Westrichs".
Die Bundesstraßen 420 und 423 rücken den Verbandsgemeindebereich Altenglan in eine verkehrsgünstige Lage. Ein ausgedehntes Wanderwegenetz führt durch die wunderschöne Berg-und Hügellandschaft.
Zahlreiche Freizeiteinrichtungen in den Ortsgemeinden, das beheizte und modernisierte Sport- und Freizeitbad Altenglan mit Sport-, Spiel- und Spalßbecken und schöner Liegewiese, die verschiedenen Sportanlagen, viele historische Sehenswürdigkeiten (wie Flurskapelle bei Ulmet, Altenglaner Kirche, Turm der Wolfskirche bei Bosenbach, Steinbruchmuseum Rammelsbach und Denkmalschmiede in Bedesbach)
innerhalb der Verbandsgemeinde und in deren Nähe (Burg Lichtenberg, Remigiusberg) machen das Gebiet für Urlauber und Erholungsuchende attraktiv.
Hinzugekommen ist nun noch die Fahrraddraisine (Radfahren auf Schienen), die für Jung und Alt zum Erlebnis wird.
Gute Übernachtungsmöglichkeiten werden geboten.
Eine beliebte Einrichtung ist auch der Wildpark Potzberg mit der Attraktion Greifvogelhaltung und Vogelflugschauen. Im Wildpark werden auf 25 Hektar Wald- und Wiesenflächen Rot- und Damhirsche, Reh-, Stein-, Sika- und Schwarzwild, Mufflons, Auerochsen, Rentiere sowie Haustiere gehalten, ferner sind Greifvögel, wie Adler, Milane, Falken, Geier und andere zu sehen.

Auskünfte erteilt die Verbandsgemeindeverwaltung 66885 Altenglan
Schulstraße 3-7, Telefon (0 63 81) 4209-0